Partnerschaftsvertrag deutschland

Der Partnerschaftsvertrag sollte Folgendes regeln: Objekt, Firmenname, Art und Umfang der Beiträge der Partner, Management- und Vertretungsbefugnis, Gewinn- und Verlustverteilung, Beendigung des Unternehmens und Ausscheiden der Partner. Sobald das Abkommen abgeschlossen ist, muss ein Notar die Partnerschaft im Partnerschaftsregister registrieren. Wenn neue Partner ein- oder ausreisen, muss dies ebenfalls registriert werden. Die Gründer müssen sich auch beim Finanzamt und beim Arbeitsamt anmelden (wenn sie Mitarbeiter beschäftigen). Gründer, die dem Notar nicht bekannt sind, müssen ihre Identität durch gültige Ausweispapiere nachweisen. Erscheint eine Person nicht allein, sondern im Auftrag Eines Dritten: Eine schriftliche Vollmacht oder eine nachträgliche Genehmigung in notariell beglaubigter Form ist erforderlich. Wird die Unterschrift unter Vollmacht von einem ausländischen Notar bescheinigt, ist je nach Herkunftsland eine Legalisierung (oder Apostille) erforderlich. Ersteres kann von einem Konsul der Bundesrepublik Deutschland gewährt werden. Die Kommanditgesellschaft (Kommanditgesellschaft, KG) ist eine mit dem oHG verbundene Rechtsform, jedoch mit der Möglichkeit, die Haftung einiger Gesellschafter zu begrenzen. Diese Rechtsform eignet sich für mittelständische Unternehmen (KMU), die zusätzliches Startkapital suchen, aber die Eigenverantwortung einschränken wollen.

Das Recht der oHGs ist in den Bestimmungen des Art. 105-160 HGB geregelt. Als Ergänzung gelten die Richtlinien über die Grundform einer Gesellschaft, die zivilrechtliche Gesellschaft (GbR) (Az.: 705-740 BGB). Aus Sicht der Unternehmensform kann das oHG auch als eine besondere Form einer GbR für ein Handelsunternehmen mit wirtschaftlichem Geschäftsfeld angesehen werden. Das Management wird gemeinsam betreut (Prinzip der Selbstorganisation). Es gilt eine Einheitliche Verwaltungsbefugnis. Der Partnerschaftsvertrag kann auch andere Regelungen vorsehen und beispielsweise einzelne Partner ganz oder teilweise von der Geschäftsführung ausschließen. Die gesetzlich vorgesehene einheitliche Verwaltungsbefugnis gilt nur für Handlungen, die der handelsübliche Betrieb dieser oHG mit sich bringt. Für außergewöhnliche Transaktionen ist eine von den Partnern verabschiedete Resolution erforderlich. Eine KG wird gegründet, wenn eine Partnerschaftsvereinbarung zwischen zwei oder mehr Partnern (einschließlich mindestens einem begrenzten und einem unbeschränkten Partner) geschlossen wird.